Weeze

In der Mitte des Kreises Kleve

Pressemeldung: Unterstützt Bürgermeister Franken Bestrebungen zur Aufhebung des Nachtflugverbotes?

Veröffentlicht am 13.03.2009 in Ratsfraktion

SPD Weeze fühlt sich falsch informiert.

In 2008 zahlte die Gemeinde Weeze für die Mitgliedschaft im Projekt „Agrobusiness Region Niederrhein“ noch 2.500 €. Im Haushalt 2009 sollen jetzt dafür 3.000 € bereitgestellt werden. Dem Beitrag für 2008 stimmte die CDU zu, hatte doch Bürgermeister Ulrich Francken, im Gemeinderat für den Beitritt Weezes mit den Worten geworben, dass für Weeze mit seinem Flughafen in dem Projekt „Agrobusiness“ ein besonderes Entwicklungspotential stecke.

In der im Dezember 2006 erstellten und erst kürzlich den Weezer Ratsfraktionen vorgelegten Strukturuntersuchung für das Projekt „Agrobusiness Region Niederrhein“ von Prof. Dr. Hans-Joachim Layer, steht dazu: „Auch der Airport Düsseldorf und Weeze spielen wegen des bestehenden Nachtflugverbotes keine Rolle“.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, wenn eine Nutzung des Flughafens für land- bzw. gartenbauliche Produkte in Frage kommen soll, dann nur mit Nachtflug.

Entweder hat der Bürgermeister diese Studie nicht gelesen, oder er hat das Ergebnis der Studie dem Rat bewusst vorenthalten. Dies stößt bei den Weezer Sozialdemokraten bitter auf.

Wenn jedoch beim Bürgermeister ein Umdenken stattfindet und er sich hinterm Rücken des Rates für Nachtflug in Weeze einsetzen will, so widerspricht dies eklatant der Beschlusslage des gesamten Weezer Gemeinderates und dem Willen der Weezer Bürger, die den Nachtfugverkehr einmütig ablehnen.

Weiterhin, so ist in der Studie zu lesen, soll die Initiative „Agrobusiness Region Niederrhein“ die Zulassung von Mega- oder Gigalinern nach allen Kräften unterstützen.

Nicht umsonst haben sich die Länder-Verkehrsminister in Mehrheit gegen die Zulassung von Riesenlastwagen auf Deutschlands Straßen ausgesprochen. Auch der ADAC und Umweltverbände sind gegen diese "Monstertrucks“. Die Straßenverkehrsinfrastruktur in Deutschland ist für die Mega- oder Gigaliner nicht ausgelegt. Im Fall einer Zulassung dieser Fahrzeuge entstehen Milliardenkosten, unter anderem weil mit großen Schäden an Straßen, Tunneln und Brücken zu rechnen ist. Eine Zulassung würde zudem die Bemühungen des Bundes und der Länder konterkarieren, den Schwerlastverkehr von der Straße auf die Schiene zu bekommen.

Aufgrund der Zielsetzungen des Projekts „Agrobusiness Region Niederrhein “ lehnt die Weezer SPD-Fraktion eine weitere Beteiligung der Gemeinde Weeze ab. Die jährlich fälligen 3.000 € solle man - so der Fraktionsvorsitzende der Weezer SPD - lieber für die Ganztagsbetreuung der Weezer Schüler einsetzen als sie für Projekte auszugeben, die gegen die Interessen der Weezer Bürger gerichtet sind.

Mit freundlichen Grüßen

Alfons van Ooyen

 

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