Die Fraktion der Weezer SPD nahm den Tag der deutschen Einheit zum Anlass gemeinsam mit einigen Weezer Bürger, die körperliche Defizite aufweisen, die Situation vor Ort zu überprüften.
Dabei kristallisierten sich besonders drei neuralgische Punkte heraus, der Bahnhof, die Kevelaerer Straße an sich mit der Querungshilfe an der Katharinenstrasse und die Querung bei Penny.
1.Bahnhof
Die Wegezuführung zum Bahnhof findet Zustimmung, bis auf die Kreuzung am Jägerhof. Sie sei unübersichtlich, zu eng im Gehwegbereich, es fehle ein Radweg .Nach der Ankunft eines Zuges ergießt sich der Menschenstrom und verteilt sich auf dem Bahnhofsvorplatz .Radfahrer und Fußgänger benutzen das Rundell nicht im eigentlichen Sinne, sondern benutzen je nach Lust und Laune die Straße bar jeder Verkehrsregel. Zur Bahnhofsunterführung ist zu bemerken: Die Steigung der Rampen ist zu steil. So kann sie von Rollstuhlfahrern nicht genutzt werden.
Zur Gleisüberquerung wurde folgendes bemängelt, die Gitterplatten und das fehlende Nullniveau machen die Überquerung es der Gleise zu kompliziert.
2. Kevelaerer Straße
Der Radweg bietet zu wenig Platz für die Rollstühle (parkende Autos, vorbeifahrender Verkehr). Auf der Querungshilfe (Insel Katharinenstrasse) werden die Rollstuhlfahrer schlecht bemerkt, die Autofahrer von der B9 kommend fahren viel zu schnell. Gewünscht wird hier ein Zebrastreifen an der Verkehrsinsel.
3. Penny Markt
Im Bereich des Penny-Marktes, der Kreuzung Kardinal-Galen-Str. / Roggenstr./Gartenstr. hat der laufende Verkehr von der Kardinal-Galen Str. her keine Einsicht in die Überquerung direkt nach der Ecke. Ebenfalls mangelt es dort an Breite der Querungshilfe, da der mittlere Aufstellungspunkt zu eng ist. Zu Beachten wäre auch, dass dieser Punkt auch Bestandteil des Schulweges der PC-Schule ist.
Eine Bemerkung in eigener Sache: Bewusst geworden ist uns im Zuge dieser Maßnahme, dass der Eingang unseres Treffs auf der Kevelaerer Strasse ebenfalls nicht behindertengerecht konzipiert ist.