Beseitigung Unfallschwerpunkt Kreuzung Weller Straße/ Willy-Brandt-Ring in Weeze
„Radfahrer vom LKW erfasst - tot", „Motorradfahrer schwer verletzt“, Zwei Frauen bei Unfall verletzt“, so lauten die letzten Überschriften in der hiesigen Presse. Unfallort ist jedes Mal die Kreuzung Weller Straße/ Willy-Brandt-Ring in Weeze. Die Kreuzung ist seit Bestehen ein Unfallschwerpunkt. Das diese Schlagzeilen ein Ende haben sollen, da sind sich der Weezer Rat und die Verwaltung schon lange einig.
Bereits im Jahr 1998 forderte Ratsmitglied Alfons van Ooyen (SPD) für diese Kreuzung die Anlage eines Kreisverkehrs. Kreisverkehre laufen Ampelanlagen den Rang ab, weil sie Unfallschwerpunkte entschärfen und den bestehenden Verkehr flüssiger und damit auch umweltschonender halten. Auch in einer Studie des ADAC aus 2008 schnitten die Kreisverkehre besser ab als Ampelanlagen. In dem kürzlich vom Aachener Ingenieurbüro IVV vorgestellten Verkehrsgutachten für den unfallträchtigen Knotenpunkt wird der Kreisverkehr als die beste Lösung bestätigt.
Mit dem Hinweis, in den öffentlichen Kassen sei zu wenig Geld, winkte der Landesbetrieb Straßenbau NRW in Wesel bisher ab, die gefürchtete Kreuzung weder durch einen Kreisverkehr noch einer Ampelanlage sicherer zu machen.
Die Weezer Gemeindeverwaltung führt darum mit dem Verkehrsministerium in Düsseldorf Gespräche um hier dennoch eine schnellstmögliche Umsetzung des Kreisverkehres durchzusetzen, auch wenn die Gemeinde hier einen nicht unerheblichen Batzen dazuzahlen muss. Denn einer der vier Straßenäste gehört der Gemeinde.
Auf der Suche nach einer schnelleren Lösung hat die Weezer SPD auch den Verkehrspolitischen Sprecher der SPD Landtagsfraktion Bodo Wissen eingeschaltet. Er versprach Vorort, diesbezügliche Gespräche bei der Bezirksregierung und beim Landesbetrieb Straßen NRW zu führen.