"Wir sind leise Nachbarn" / RP 21.05.09

Veröffentlicht am 21.05.2009 in Allgemein

Ryanair-Chef Michael O'Leary hat sich gestern klar zum Airport Weeze positioniert. In Düsseldorf erklärte er, dass möglicherweise weitere Jets am Niederrhein stationiert werden – wenn der Flughafen die Voraussetzungen schaffe.

Von Erpressung oder Ultimatum will Michael O'Leary nichts wissen. "Das waren nur die Fakten", sagt der Ryanair-Chef über die Aussage seines Unternehmens, Ryanair werde seine Basis in Weeze schließen, wenn die gekürzten Betriebszeiten, die das Oberverwaltungsgericht Münster im April angeordnet hatte, nicht zurückgenommen würden. "Als das Gericht die Zeiten reguliert hat, haben wir nur darauf hingewiesen, dass wir dann dort keine Basis mehr haben können", sagt O'Leary. Man habe die Kunden informiert. Von Drohung könne da keine Rede sein.

Dank an Bezirksregierung

In Düsseldorf positionierte sich O'Leary gestern Morgen klar zum Airport Weeze, dem "am schnellsten wachsenden Flughafen". Er lobte die Bezirksregierung Düsseldorf, die den Ryanair-Abzug durch eine Ergänzung der Betriebsgenehmigung in letzter Sekunde verhindert hatte. Und machte klar: In Weeze würde Ryanair auch weitere Jets stationieren – allerdings sei nun der Flughafen am Zuge, dafür auch die Voraussetzungen zu schaffen, wenn er es denn wolle. Auf dem Vorfeld ist kaum Platz für weitere Jets. "Es gibt viele andere Flughäfen, die die Maschinen gerne nehmen würden", so O'Leary, der untypisch unauffällig auftrat. Sein Ziel: Das Passagieraufkommen in Weeze soll sich bis etwa 2012 auf fünf Millionen verdoppeln. Dass es noch immer keine endgültige Rechtssicherheit für den Airport Weeze gibt, störe Ryanair nicht. O'Leary ist überzeugt davon, dass die Richter erkennen werden, "wie leise Ryanair ist".
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Die Airline und der Airport seien "gute und leise Nachbarn für alle Menschen, die in der Region leben". Die Flugzeuge, die Ryanair nutze, seien leise, zudem gebe es kein Starts und Landungen in der Nacht. Er glaube, dass die Richter sehen werden, dass der Flughafen "ohne sonderliche Lärmbelastung der Nachbarn wachsen kann".

O'Leary, der für die Pressekonferenz aus Weeze nach Düsseldorf reiste, glaubt, dass die Wirtschaftskrise für Ryanair eine Chance ist. "Die Leute kaufen bei Rezessionen nicht mehr in teuren Geschäften, sondern zum Beispiel bei Ikea", sagt er. Und grinste bei der Frage, ob Ryanair also das Ikea der Lüfte sei: Ja, das könne man so sagen.

 
 

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