Allgemein
Seit gestern haben sich bereits weit mehr als 150 Menschen am Airport Weeze an einer Unterschriften-Aktion für den Erhalt des Flughafens und der Arbeitsplätze beteiligt. Die Aktion wurde von Beschäftigten ins Leben gerufen, zu denen auch Karin Gertzen gehört:
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Wie Antenne Niederrhein bereits berichtet hat, droht dem Airport Weeze mit seinen derzeit 1.000 Mitarbeitern das Aus. Grund sind die vom Oberverwaltungsgericht eingegrenzten Betriebszeiten. Die irische Fluggesellschaft Ryanair droht deshalb damit, Weeze als Basis aufzugeben und hat bis kommenden Mittwoch eine Frist gesetzt. An diesem Tag will anscheinend auch Ryanair-Chef Michael O´Leary den Airport besuchen.
Weeze (RP) Ein ehemaliges "Boden-zu-Luft"-Fliegerabwehrsystem des Typs "Rapier" erweitert nun den Bestand des Royal Air Force Laarbruch Museums. Extra aus England angereist, übergab eine Delegation des Flugplatzes Royal Air Force Honington am Wochenende das System an die Gemeinde und an das Museum als Leihgabe. Wing Commander Martin Hooker, der die Delegation anführte, sprach von einem glücklichen Fliegerhorst, der Laarbruch einst war, und einer "aufregenden, glücklichen Zeit".
Weeze (RP) Am Rande der gestrigen Bilanz-Pressekonferenz der Volksbank an der Niers deutete Vorstandsmitglied Franz Josef Vos an, das Geldinstitut habe ein neues Domizil in Weeze gefunden. Bekanntlich hatte die Voba damit gerechnet, ins Erdgeschoss eines umgebauten Weezer Rathauses einziehen zu können. Dieser Plan war jedoch zum Ärger des Bürgermeisters an einem (für unzulässig erklärten) Bürgerentscheid und einem nachfolgenden Ratsbürgerentscheid gescheitert. In der Folge konnte das Rathaus baulich nur geringfügig modernisiert werden, und die Volksbank musste sich nach einer neuen Bleibe umsehen. Die scheint jetzt gefunden – gegenüber des Cyriakusplatzes, auf einer Freifläche genau vis-à-vis zum Rathaus, bestätigte Francken der RP. Die Verhandlungen mit dem Eigentümer seien weit gediehen, Baubeginn könne noch in diesem Jahr sein.
Weeze (RP) Die Gemeinde Weeze will, wie berichtet, ihr Zentrum besser an den Tierpark anschließen. Und insbesondere Fußgängern eine kürzere und schönere Möglichkeit bieten, Besorgungen und Erholung miteinander zu verbinden. Wie der Niersverband der Rheinischen Post auf Anfrage versicherte, seien die Pläne nun fertig und von allen Beteiligten prinzipiell abgesegnet. Es geht darum, die Niers mit einer Fußgänger- und Fahrradbrücke zu queren.